Behauptung, Vorurteil:

"Die EU hilft uns, die globale Herausforderung zu bestehen..."

 

Antwort:

Wie widersprüchlich doch bisweilen argumentiert wird! Einerseits will man der Bevölkerung die Globaliseirung (den Abbau der Zollgrenzen) als Vorteil verkaufen, andererseits soll aber die Europäische Union den globalen Dumpingwettbewerb entschärfen.

Man beschwört den großen intakten Binnenmarkt und verschweigt, dass bereits dieser interne Markt alles andere als gerecht und homogen ist.
Denn auch in der EU sind durch den Wegfall der Zollgrenzen absurde Konkurrenzsituationen entstanden.
Wie soll der im Hochpreisland lebende deutsche Arbeitnehmer auf Dauer gegen die Niedriglohnkonkurrenz im Osten bestehen können?

Einen intakten Binnenmarkt unter völlig ungleichen Bedingungen kann es nicht geben! Deshalb taugt die EU nicht als Hilfe gegen den globalen Dumpingwettbewerb, sondern erweist sich eher als zusätzliche Belastung.

Mit dem Verlust der eigenen Währung haben die Euro-Staaten zudem das wichtigste Instrument zur Wirtschaftssteuerung und Krisenbewältigung (siehe Griechenland).

 

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 © Manfred J. Müller, Flensburg

 


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Manfred Julius Müller:
Raus aus der EU
oder durchhalten bis zum Untergang?

Trotz aller Hiobsbotschaften wird noch immer versucht, die Bevölkerung zu verdummen! Unbeirrt aller Rettungsschirme und drohender Staatspleiten heißt es: „Wir profitieren ganz besonders von der EU und dem Euro!". Verschwiegen wird, dass seit 30 Jahren in Deutschland die inflationsbereinigten Reallöhne und Renten sinken, obwohl sich die Produktivität fast verdoppelt hat.

Es geht nicht an, dass die politische Elite starrsinnig am Endsieg der europäischen Wahnidee festhält, ohne ernsthaft Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Eine vorurteilsfreie Diskussion muss an die Stelle plumper Durchhalteparolen treten, wobei auch die Möglichkeit eines Austritts aus der EU nicht tabuisiert werden darf.

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Was macht es für einen Sinn, den wirklich relevanten Fragen immer wieder auszuweichen und nur auf politische Korrektheit (was immer das auch sein mag) zu achten.

M. J. Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a. die Trilogie "DAS KAPITAL".