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Behauptung,
Vorurteil:
"Aber
die internationale Zusammenarbeit hat doch dazu beigetragen,
die globale Finanzkrise zu meistern..."
Antwort:
Es
stimmt: Die recht gute internationale Zusammenarbeit
2008/2009 hat den drohenden Zusammenbruch erst einmal
verhindert.
Aber:
Ohne die übertriebenen weltwirtschaftlichen
Verflechtungen hätte es diese Finanzkrise gar nicht
gegeben! Erst der globale Dumpingwettbewerb zwang zur
Deregulierung der Finanzmärkte. Die einzelnen
Nationalstaaten hatten letztlich kaum noch eine Kontrolle
über die eigene Volkswirtschaft, erst recht nicht
über den Geld- und Kreditverkehr.
Diese
Umstände führen auch heute noch zu einer
gefährlicher Unwucht: Immer mehr Geld häuft sich
bei den wenigen
Globalisierungsgewinnlern
an,
während der breiten Masse der Bevölkerung das Geld
für den normalen Konsumkreislauf entzogen wird.
Demzufolge bilden sich immer wieder gefährliche
Spekulationsblasen, deren Ausgang ungewiss ist.
Auch
die jetzige Krise ist längst noch nicht abgehakt - es
droht eine Fiskalkrise ungeahnten Ausmasses.
Ausführlichere
Abhandlung zu diesem Thema: Wie
verlaufen Finanzkrisen?
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zum Ausgangsartikel: Die
Propagandatricks der Kapitallobby und Medien
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Manfred J. Müller, Flensburg
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Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
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