Liberalismus
und Weltwirtschaft Manfred
Julius Müller Die
Freiheit gilt zu recht als hohes Gut. Doch manche Populisten
missbrauchen den Begriff, indem sie überzogene
Forderungen stellen. Denn wie bei allen Übertreibungen
kann auch der Freiheitsgedanke überdehnt werden. Im
gesellschaftlichen Leben etwa brauchen wir nun einmal
Vorschriften, damit das Land nicht in eine Gesetzlosigkeit
abrutscht. Der Straßenverkehr braucht ebenfalls
verbindliche Regeln, damit nicht alles im Chaos versinkt und
in einem Blutbad endet. Die Grenzen der Freiheit hat
eigentlich jeder Normalbürger verstanden, sie werden
akzeptiert und für notwendig befunden. Doch
leider gibt es immer noch einen Bereich, in dem die
(uneingeschränkte) Freiheit als Dogma verherrlicht
wird. Gemeint ist der Liberalismus in der Wirtschaft. Hier
dominiert unbeirrt der verhängnisvolle Aberglaube,
Vorschriften und Regeln seien etwas Unanständiges und
wirken störend und bremsend. Selbst sozial eingestellte
Politiker wagen es oft nicht, gegen den herrschenden
wirtschaftsliberalen Zeitgeist und den scheinbar hehren
Freiheitsbestrebungen ihre Stimme zu erheben. Doch
es ist an der Zeit einzugestehen, dass der totale
Freihandel, der weitgehende Verzicht auf wirksame
Zölle, genau das Gleiche bewirkt wie eine Anarchie in
der bürgerlichen Gesellschaft. Der
globale Freihandel könnte funktionieren,
wenn.. Gleiche
Lohnstandards in allen Staaten
(Tariflohnpflicht)! Gleiche
Sozialstandards in allen Staaten! Gleiche
Umweltauflagen in allen Staaten! Gleiche
Unternehmenssteuern in allen Staaten! Gleiche
Lohnnebenkosten in allen Staaten! Gleiche
Rechtsvorschriften und Strafverfolgung in allen
Staaten! Gleiche
Subventionen und Förderungen in allen
Staaten! Also
kurz, wenn die Kostenfaktoren in allen Ländern der Welt
gleich wären, dann könnte ein fairer Wettbewerb
stattfinden, dann könnte das Kapital die Menschen und
Staaten dieser Welt nicht mehr gegeneinander
ausspielen. Aber
wie wir wissen, sind wir noch Lichtjahre von diesen
Grundvoraussetzungen für den zollfreien
Wirtschaftsliberalismus entfernt, es gibt nicht nur kleine
sondern ganz extreme Unterschiede. Weiterführende
Abhandlungen dazu finden Sie in meinen Büchern.
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Wie
erklärt sich das kollektive Versagen der
Ökonomen? Home
(Eingangsseite
www.weltwirtschaft-globalisierung.de) ©
Manfred J. Müller, Flensburg
Die
Welt ist anders, als uns vorgegaukelt
wird! Wer
dieses merkwürdige Paradoxon und die
Globalisierung verstehen möchte, findet in
meinem Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung"
die entlarvenden Antworten. Ohne falsche
Rücksichtnahmen werden die schlimmsten
politischen Irrtümer und Fehler schonungslos
aufgedeckt und die überfälligen
Korrekturmaßnahmen eingefordert. DAS
KAPITAL
und die
Globalisierung Was
macht es für einen Sinn, den wirklich
relevanten Fragen immer wieder auszuweichen und nur
auf politische Korrektheit (was immer das auch sein
mag) zu achten? Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen
Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung
beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine
Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher
erschienen, u. a. die
Trilogie
"DAS KAPITAL". Den
Kapitalismus
verstehen... Treibt
uns die Globalisierung in den
Ruin?

Der Staat darf nicht wegsehen und dem ruinösen
Verdrängungswettbewerb tatenlos zuschauen. Ganze
Produktionsbranchen sind bereits in unserem Land vernichtet
worden, weil dem Wirtschaftsliberalismus oberste
Priorität eingeräumt wurde. Ob Textilien,
Büromaschinen, Computer, Handys, Kameras oder
Haushaltsgeräte, ob Lowtech oder Hightech - der
deutsche Produktionsstandort schrumpft und mit ihm die
Arbeitsplätze und Arbeitseinkommen.
Nichts
gegen den Liberalismus, nichts gegen den zollfreien
Welthandel - wenn die Bedingungen gleich wären und
somit der Wettbewerb fair ablaufen würde. Die
Voraussetzungen für einen zollfreien
Wirtschaftsliberalismus:
Und deshalb ist auch kein Wunder, wenn überall auf der
Welt paradoxe, menschenverachtende Entwicklungen
stattfinden, wenn zum Beispiel die Löhne sinken trotz
stetem Wirtschaftswachstums. Wie man als Volksvertreter
diesem makabrem Treiben tatenlos zuschauen und weiterhin auf
den Liberalismus setzen kann, wird mir ein ewiges
Rätsel bleiben.
Ab
sofort im Internet-Buchhandel lieferbar:

Die
Menschheit wird systematisch verdummt!
Globalisierung und EU funktionieren nicht so, wie
man uns einzureden versucht. Deshalb erleben wir
seit über 30 Jahren einen beispiellosen
Reallohnabstieg trotz stetig steigender
Produktivität.
Nur Einsicht und Offenheit kann Deutschland (und
die westliche Welt) noch vor dem Untergang
retten!
Plädoyer
für die Entmachtung des Kapitals und die
Rückbesinnung zur
Marktwirtschaft.
Autor Manfred J. Müller, 172 Seiten,
Taschenbuch-Großformat 17x22
cm,
13,50 Euro
Nur
wer die Triebkräfte des Kapitalismus begreift,
kann auch die Globalisierung und den Niedergang
Europas verstehen...
Was
geschieht wirklich durch die Globalisierung? Was
wird aus unseren Arbeitsplätzen. Werden wir
auf Dauer den globalen Kampf um die niedrigsten
Löhne gewinnen oder wird Deutschland
untergehen?